Online Katalog mit allen Losen / Auktion 158
Moderne und Zeitgenössische Kunst
Samstag, 13. Dezember 2025, 11:00 Uhr - im Nachverkauf
Los 325 Christian Rohlfs. o.T. (König). Um 1907. …
o.T. (König). Um 1907. Aquarell auf Bütten. 24 x 31 cm. Verso mit einer weiteren Zeichnung. Im oberen Rand in Punkten unter Passepartout montiert sowie unter Glas gerahmt. - Papierbedingt gebräunt, partiell mit Verfärbungen (diese teils durch vorherige Montierung), nur punktuell leicht braunfleckig, Papier im Rand etw. brüchig und teils unregelmäßig. Insgesamt gut. Aus der Farbe heraus komponierte Skizzenzeichnung eines Königs sowie verso eines Hahns.
Klassische Moderne – Provenienz: Sammlung Karl Ernst Osthaus, Hagen. Übergegangen an dessen Sohn Eberhard Osthaus, Worpswede. Durch Erbgang in heutige Privatsammlung Norddeutschland übergegangen. - Seit 1901 lebte Christian Rohlfs auf Einladung des Kunsthistorikers und Mäzens Karl Ernst Osthaus in Hagen, wo ihm im entstehenden Folkwang Museum ein Atelier auf Lebenszeit zur Verfügung gestellt wurde. In dieser Schaffensphase entstanden zahlreiche Zeichnungen und Aquarelle, die er häufig auf der Rückseite von Briefen oder auf Einladungskarten anfertigte, während er den Kindern der Familie Osthaus Märchen erzählte. Rohlfs unterhielt ein enges Verhältnis zur Familie, insbesondere zu den Kindern, die ihn vertraulich "Ohm Rohlfs" nennen durften (Vgl. Stamm/Köpnick, "Karl Ernst und Gertrud Osthaus (..)", 2022. S. 166).
Classical Modernism – Watercolour on laid paper. Another drawing on the reverse. In the upper margin spot-mounted under mat, framed under glass. - Slightly browned due to paper, partially with stains (some due to previous mounting), only slightly brown-spotted in few spots, paper somewhat brittle and partly irregular at the edges. Overall good. - Provenance: Karl Ernst Osthaus Collection, Hagen. Passed on to his son Eberhard Osthaus, Worpswede. Today private collection in Northern Germany through inheritance. From 1901 onwards, Christian Rohlfs lived in Hagen at the invitation of art historian and patron Karl Ernst Osthaus, who provided him with a studio for life in the newly established Folkwang Museum. During this creative phase, he produced numerous drawings and watercolours, often on the backs of letters or invitation cards, while telling fairy tales to the Osthaus children. Rohlfs had a close relationship with the family, especially with the children, who were allowed to call him 'Ohm Rohlfs' (cf. Stamm/Köpnick, 'Karl Ernst und Gertrud Osthaus (..)', 2022. p. 166).
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