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Samstag, 24. Oktober 2026
Lose 1 - 1706
Los 849 Friedrich Nietzsche. Götzen-Dämmerung oder wie man …
Götzen-Dämmerung oder wie man mit dem Hammer philosophirt. Leipzig, C.G. Naumann, 1889. 4 Bll., 144 S. Marmor. HLwd. d. Zt. auf 5 echten Bünden mit goldgepr. RTitel.
Nietzscheana - Sammlung Dite
Philosophie und Soziologie – Erste Ausgabe von einem der umstrittensten Werke Nietzsches. - Schaberg 56 - Slg. Borst 3811 - Die Götzen-Dämmerung entstand im Sommer und Herbst 1888, in Nietzsches letztem, hektisch produktivem Schaffensjahr. Sie ging aus dem Material hervor, das ursprünglich für den aufgegebenen "Willen zur Macht" gesammelt worden war. Nietzsche wollte sie ursprünglich "Müßiggang eines Psychologen" nennen. Peter Gast hielt den Titel für zu bescheiden, und Nietzsche wählte daraufhin den heutigen Titel, eine Anspielung auf Wagners "Götterdämmerung". Das Vorwort ist am 30. September 1888 in Turin datiert, dem Tag, an dem das erste Buch der "Umwerthung aller Werthe" abgeschlossen wurde. Dort bezeichnet Nietzsche die kleine Schrift selbst als "eine grosse Kriegserklärung". Das Buch fasst Nietzsches Spätphilosophie in zwölf Abschnitten zusammen. Dazu gehören die "Sprüche und Pfeile", "Das Problem des Sokrates", "Wie die 'wahre Welt' endlich zur Fabel wurde", "Moral als Widernatur" und "Streifzüge eines Unzeitgemässen". Hier stehen einige der meistzitierten Sätze Nietzsches, etwa "Was mich nicht umbringt, macht mich stärker". Zugleich enthält die Schrift die provokanten physiologischen Passagen, etwa "Moral für Ärzte", die in der Rezeption bis heute kontrovers diskutiert werden. Der Druck war Anfang November 1888 beendet. Die Auflage betrug 1.000 Exemplare. Ausgeliefert wurde das Werk erst im Januar 1889, als Nietzsche in Turin bereits zusammengebrochen war. Es war das letzte Werk, das er selbst noch zum Druck gegeben hat. Der Absatz blieb zunächst schleppend: Im Oktober 1893 waren noch 659 Exemplare unverkauft. Gutes, sauberes Exemplar im zeitgenössischen Einband.
Philosophy and Sociology – First edition of one of Nietzsche's most controversial works. - Schaberg 56 - Borst Collection 3811 - Twilight of the Idols was written in the summer and autumn of 1888, during Nietzsche's last and feverishly productive year of work. It grew out of material originally gathered for the abandoned "Will to Power." Nietzsche had initially intended to call it "The Idleness of a Psychologist." Peter Gast thought that title too modest, and Nietzsche then chose the present one, an allusion to Wagner's Götterdämmerung. The preface is dated Turin, 30 September 1888, the day on which the first book of the "Revaluation of All Values" was completed. In it, Nietzsche himself describes the little work as "a great declaration of war." The book summarizes Nietzsche's late philosophy in twelve sections. These include "Maxims and Arrows," "The Problem of Socrates," "How the 'True World' Finally Became a Fable," "Morality as Anti-Nature," and "Skirmishes of an Untimely Man." It contains some of Nietzsche's most frequently quoted sayings, such as "What does not kill me makes me stronger." At the same time, it includes the provocative physiological passages, such as "Morality for Physicians," which remain controversial in their reception to this day. Printing was completed in early November 1888. The print run was 1,000 copies. The work was not issued until January 1889, by which time Nietzsche had already collapsed in Turin. It was the last work that he himself sent to press. Sales were slow at first: in October 1893, 659 copies were still unsold. A good, clean copy in contemporary binding. - A good, clean copy.
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