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Samstag, 24. Oktober 2026
Lose 1 - 1706
Los 1490 Alexander von Humboldt. Kleinere Schriften. Erster …
Kleinere Schriften. Erster Band (mehr nicht erschienen): Geognostische und physikalische Erinnerungen. Mit einem Atlas, enthaltend Umrisse von Vulkanen aus den Cordilleren von Quito und Mexico. Stuttgart und Tübingen, Verlag J. G. Cotta, 1853. Mit 6 gefalteten Tabellen dazu (Atlas) 3 Bll. + 12 gestoch. Tafeln (1 farbig). IV, (8), 474, (2) S. Neue Hldr. mit RTitel (Vorsätze erneuert, Seiten teils etwas stockfleckig, Tafeln des Atlasbandes nur geringfügig stockfleckig, sonst guter Zustand
Geologie
Naturwissenschaften – Fiedler/Leitner 5.4. - Erste Ausgabe der von Humboldt gegen Ende seines Lebens selbst zusammengestellten Sammlung geognostischer und physikalischer Abhandlungen, mit der er sein wissenschaftliches Lebenswerk in einer eigenen Reihe bündeln wollte, ein geplanter zweiter Band ist nie erschienen, so dass es bei diesem einzigen Band blieb. Textlich vereint das Werk mehrere zuvor verstreut publizierte Studien Humboldts, darunter seine grundlegenden "Geognostischen und physikalischen Beobachtungen über die Vulkane des Hochlandes von Quito", in denen er auf Basis seiner Amerikareise (1799-1804) sowie eigener und fremder Beobachtungen das vulkanische System der ecuadorianischen Anden - mit Vulkanen wie Cotopaxi, Pichincha, Chimborazo, Antisana und Sangay - als zusammenhängendes geologisches Phänomen deutet und damit die moderne Vulkanologie entscheidend mitbegründet. Ergänzt wird der Textband durch sechs ausklappbare Tabellen sowie einen eigenständigen, von Humboldt selbst nach seinen Reiseskizzen konzipierten Atlas mit zwölf gestochenen Tafeln (davon eine koloriert), die charakteristische Umrissprofile und Silhouetten südamerikanischer und mexikanischer Vulkane - etwa aus den Cordilleren von Quito sowie den Vulkangebieten Mexikos wie dem Jorullo - in vergleichender, physiognomischer Darstellung zeigen. Diese kartografisch-geognostische Bildsprache steht in unmittelbarer Tradition zu Humboldts früheren "Vues des Cordillères et Monumens des Peuples Indigènes de l'Amérique" und bildet den letzten großen kartografisch-illustrierten Beitrag des greisen Gelehrten zur Vulkanforschung, sechs Jahre vor seinem Tod 1859. Als seltenes, in Text- und Atlasband vollständig überliefertes Set gehört das Werk zu den begehrten Spätwerken Humboldts, in denen sich seine lebenslange Beschäftigung mit den Vulkanen der Neuen Welt zu einer letzten, zusammenfassenden Synthese verdichtet.
Natural Sciences – Geology. - With 6 folding tables, plus (Atlas) 3 leaves + 12 engraved plates (1 coloured). New half-calf with spine label (endpapers renewed, pages partly slightly foxed, plates of the atlas volume only minimally foxed, otherwise good condition). - First edition of the collection of geognostic and physical treatises that Humboldt compiled himself toward the end of his life, intended to gather his scientific life's work into a dedicated series, a planned second volume never appeared, so this remained the only one published. In terms of content, the work brings together several of Humboldt's studies previously published in scattered form, among them his seminal "Geognostic and Physical Observations on the Volcanoes of the Highlands of Quito," in which, drawing on his American expedition (1799-1804) as well as his own and other observers' findings, he interprets the volcanic system of the Ecuadorian Andes - with volcanoes such as Cotopaxi, Pichincha, Chimborazo, Antisana, and Sangay - as a coherent geological phenomenon, thereby making a decisive contribution to the founding of modern volcanology. The text volume is complemented by six folding tables as well as a separate atlas, designed by Humboldt himself after his own travel sketches, containing twelve engraved plates (one of them coloured) that show characteristic outline profiles and silhouettes of South American and Mexican volcanoes - such as those of the Cordilleras of Quito and the volcanic regions of Mexico, including Jorullo - in comparative, physiognomic representation. This cartographic-geognostic visual language stands in direct continuity with Humboldt's earlier "Vues des Cordillères et Monumens des Peuples Indigènes de l'Amérique" and constitutes the aged scholar's last major cartographically illustrated contribution to volcanological research, published six years before his death in 1859. As a rare set with text and atlas volume completely preserved together, the work ranks among Humboldt's sought-after late works, in which his lifelong engagement with the volcanoes of the New World crystallizes into a final, summarizing synthesis.
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