Auktion 161

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Samstag, 24. Oktober 2026

Lose 1 - 1706

Los 1293 Arthur Schnitzler. Álarcok és csodák (Die …

Álarcok és csodák (Die Gefährtin). Budapest, 1919. 114 S. Illustr. Originalbroschur (Originalpapierumschlag).

Moderne Literatur und Kunst – Erste ungarische Ausgabe. - Der Band vereint fünf Erzählungen aus Schnitzlers Masken und Wunder (1912): "A pásztorfurulya" (Die Hirtenflöte), "Az agglegény halála" (Der Tod des Junggesellen), "A gyilkos" (Der Mörder), "Redegonda naplója" (Das Tagebuch der Redegonda) und "A három intés" (Die dreifache Warnung). Erschienen ist er bei József Bródy in Budapest. "Die Gefährtin" (1899) ist ein eigenständiger Einakter und nicht Teil des Bandes. Arthur Schnitzler (Wien 1862 - 1931) war Arzt und Dramatiker und gehört zu den wichtigsten Vertretern der Wiener Moderne. Der Umschlag trägt eine Illustration von Zoltán Kónya. Der Budapester Grafiker (geb. 1891) studierte an der Kunstgewerbeschule und wurde vor allem als Plakatkünstler bekannt. Seine Arbeiten waren auch auf Ausstellungen im Ausland zu sehen. Sein früher Stil wurzelt im Jugendstil der 1910er Jahre und zeigt dekorative Typographie, klare Flächen und kräftige Farben.

Modern Literature and Art – First Hungarian edition. - The volume brings together five stories from Schnitzler's Masken und Wunder (1912): "A pásztorfurulya" (The Shepherd's Flute), "Az agglegény halála" (The Bachelor's Death), "A gyilkos" (The Murderer), "Redegonda naplója" (Redegonda's Diary) and "A három intés" (The Threefold Warning). It was published by József Bródy in Budapest. Die Gefährtin (1899) is a separate one-act play and is not part of the volume. Arthur Schnitzler (Vienna 1862 - 1931) was a physician and playwright and one of the leading representatives of Viennese Modernism. The cover bears an illustration by Zoltán Kónya. The Budapest graphic artist (b. 1891) studied at the School of Applied Arts and became known chiefly as a poster designer. His work was also shown in exhibitions abroad. His early style is rooted in the Art Nouveau of the 1910s and features decorative typography, clear flat areas and bold colours.

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